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Kirche Sillenstede

St.Florian-Kirche (Sillenstede)

Zu Beginn der Christianisierung im 8.Jahrhundert durch Willehad entstanden die ersten Kirchwarften mit hölzernen Kirchen. Infolge der Oestringer Fehde (1138) wurde die Holzkirche in Mitleidenschaft gezogen und 1233 durch eine mächtige Granitquaderkirche ersetzt, die ausreichend Schutz vor Sturmfluten bot. Es ist die St. Florian-Kirche, benannt nach dem Schutzheiligen in Feuers- und Wassernot. Als Baumaterial dienten die Granit-Findlinge, welche die Gletscher aus Skandinavien mitgebracht hatten und die man in den norddeutschen Moränengebieten in großer Zahl fand.

Sie wurden gespalten und rechteckig behauen. In Schalenbauweise über- und nebeneinander gesetzt errichtete man erst die Außen- und Innenwände und füllte dann die Zwischenräume mit Steinabfall und Muschelkalk. So entstanden 1,40 m starke Mauern. Das Granitquaderwerk ist auf beiden Längsseiten und der Apsis vollkommen erhalten, nur durch hochgelegene schmale Fenster und schlichte Portale unterbrochen. Mit einer Länge von 44 m, einer Breite von 13 m und einer Mauerhöhe von 11 m ist St. Florian die größte Granitquaderkirche im Jeverland. Das Innere enthält den Chorbereich mit einem mächtigen Triumphbogen, wertvolle Kunstwerke und Wandmalereien. Die Orgel stammt von Johann Adam Berner und wurde 1757 gebaut.

St. Florian Sillenstede

Orgel von Johann Adam Berner (1757)

Nähere Informationen zur Orgel finden Sie hier.