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Standesamt

Paar (Heirat)

Das Standesamt der Stadt Schortens ist dem Bürgerservice angegliedert und steht Ihnen zu den gleichen Öffnungszeiten zur Verfügung.

Hier einige Stichworte, um Ihnen einen Überblick zu geben, was Sie im Standesamt der Stadt Schortens erledigen bzw. worüber Sie weitere Informationen anfordern können:

  • Ausstellung von Urkunden
  • Eheschließung
  • Ehefähigkeitszeugnis
  • Geburtenanmeldung
  • Kirchenaustritt
  • Namensänderungen
  • Personenstandsangelegenheiten
  • Sterbefälle
  • Vaterschaftsanerkenntnisse

Neben dem Sitzungssaal der Stadt Schortens bieten wir Ihnen als Trauort auch die Mühlenscheune in Accum an.

Eheschließungen im Rathaus sind jederzeit während der Öffnungszeiten des Rathauses sowie am 2. Sonnabend im Monat möglich.

Diese Trauzeiten gelten nach dortiger Terminabsprache natürlich auch für Accum.

Für Eheschließungen  außerhalb der üblichen Öffnungszeiten des Standesamts wird nach landeseinheitlich geltenden rechtlichen Vorgaben eine zusätzliche Gebühr von 80,00 Euro erhoben. Dies gilt für Trauungen an Freitagen ab 13:00 Uhr und an Sonnabenden ganztägig.

Ihren Wunschtermin zur Trauung können Sie bereits im Voraus vormerken lassen.

Fest verabreden können Sie diesen Termin mit uns allerdings erst, wenn Sie Ihre Eheschließung bei uns persönlich angemeldet haben.

Bevor Sie zu uns kommen, informieren Sie sich bitte auch über die mitzubringenden Unterlagen. Für die Anmeldung zur Eheschließung vereinbaren Sie vorher telefonisch einen Termin unter der Rufnummer 04461 / 98 2-108.

Trauzimmer großer SaalTrauzimmer kleiner Saal

Sitzmöglichkeiten im Trauzimmer

Sitzungssaal:       25 Gäste
Sitzungszimmer: 10 Gäste
Accum:                bis zu 75 Gäste

Eheschließungen in der Mühlenscheune sind beliebt

Die Aufgabe der Betreuung „vor Ort“ übernimmt Frau Münstermann Trauzimmer Accumer MühlenscheuneSCHORTENS-ACCUM Telefon 0 44 23 / 98 16 4. Für die Trauung am wohl schönstem Tag im Leben suchen die Brautleute in den vergangenen Jahren vermehrt nach einem besonderen Ambiente. Das Standesamt Schortens bietet hier neben den traditionellen Räumen im Rathaus der Stadt besonders die rustikale Mühlenscheune unterhalb der Accumer Windmühle an, die zu einer echten „Nebenstelle“ des Standesamtes geworden ist. Besonders in der nun bevorstehenden Urlaubs- und Ferienzeit wird die Möglichkeit von den Brautleuten gerne in Anspruch genommen, aber auch zu anderen Jahreszeiten hat der Platz seinen besonderen Reiz. Der Anteil der Trauungen in Accum ist in den vergangenen Jahren stetig gewachsen, bestätigte auch Standesbeamter Rudi John.

Für den „äußeren Rahmen“ sorgen bei dieser Gelegenheit dann die Aktiven aus der Arbeitsgemeinschaft „Accumer Mühle“. Den Einsatz der Frauen koordiniert Lia Münstermann. Bisher wurde von über 200 Brautpaaren die Möglichkeit genutzt, sich in Accum das „Ja-Wort“ zu geben. Frau Münstermann reicht nach der Trauung gerne einen Umtrunk oder nach Wunsch der Brautleute würde Sei auch einen Imbiss bereitstellen  oder eine Tafel mit Kaffee und Kuchen ganz nach Wunsch ausrichten. Von den Gästen wird in den Sommerwochen besonders die angenehme Kühle in der Mühlenscheune geschätzt. Es darf zum Abschluss der obligatorische Fototermin unterhalb der historischen Mühle nicht fehlen, die inzwischen weit über 250 Jahre das Bild des Ortes Accum prägt.

Geschichtliches über das Standesamt Schortens

Seit 1876 gibt es Register über den Personenstand
Von Martin Noormann

SCHORTENS. Das Standesamt Schortens besteht jetzt 130 Jahre, seine Arbeit nahm es offiziell mit dem 1. Januar 1876 auf. Über die ersten Weichenstellungen berichten die alten Ratsprotokolle. Erstmals beschäftigte sich der Gemeinderat von Schortens am 8. September 1875 mit der Einrichtung des Standesamtes. Auslöser war eine Verfügung des „Großherzoglichen Verwaltungsamtes Jever“ mit Hinweis auf das Reichsgesetz über die Beurkundung des Personenstandes und der Eheschließung vom 6. Februar des gleichen Jahres.
Mit dieser Bestimmung waren die Grundlagen geschaffen für die Aufzeichnung von Geburten, Eheschließungen und Sterbefälle in weltliche Register. Vorher wurden diese Aufzeichnungen ausschließlich von den Kirchengemeinden gemacht. Damit änderten sich für die Einwohner viele Dinge. Die Geburtsurkunde ersetzte den Taufschein als Dokument und als Nachweis der bestehenden Ehe galt nun die Heiratsurkunde. Auch war die Eheschließung im Standesamt vor der kirchlichen Trauung vorzunehmen.
In der gleichen Sitzung beschloß der Gemeinderat, daß für die Gemeinde Schortens ein eigener Standesamtsbezirk gebildet wird. Zum ersten Standesbeamten wurde dann der Gemeindevorsteher Dudde Ammen Eilks aus Schortens und zu seinem Stellvertreter der Beigeordnete Jacob Grahlmann aus Groß Ostiem gewählt. Beide erhielten für die neue Aufgabe allerdings nur eine bescheidene Vergütung. 120 Mark jährlich für beide, bestimmte der Gemeinderat noch kurz vor dem Start im Standesamt in seiner Sitzung am 23. Dezember 1875.
Nach einem Jahr und zwar am 24. Januar 1877 zog der Gemeinderat erste Bilanz. Es ist darüber allerdings wenig übermittelt. Nach dem Gesetz über die Beurkunden sollten die anfallenden Gebühren und Geldstrafen den Gemeinden zufallen. Standesbeamter Eilks zeigte an, daß in Schortens im ersten Jahr nur 50 Pfennig eingenommen wurden. „Vorläufig soll der Standesbeamte die Gebühren und Geldstrafen zu genießen haben“, beschloß das Gremium. Doch zum Ende des Jahres 1877 schied Gemeindevorsteher und Standesbeamter Dudde Ammen Eilks aus dem Dienst aus. Zu seinem Nachfolger wurde der bisherige Stellvertreter Jacob Grahlmann aus Ostiem gewählt.
Dieser trat zum 1. Januar 1878 sein Amt an und berichtete bereits am 17. Januar des gleichen Jahres, daß der beim Verwaltungsamt beantragt habe, daß die Ämter des Gemeindevorstehers und des Standesbeamten getrennt werden sollen. Die Antwort ist nicht erhalten geblieben, muß jedoch positiv gewesen sein, denn im März beantragte der zum Standesbeamten gewählte Gastwirt Bentert Bernhard Gerdes, der auch der Rechnungsführer der Gemeinde war, daß feste Dienststunden für das Standesamt eingerichtet werden und zwar täglich von 8 bis 10 Uhr. Dieser Antrag wurde dann vom Gemeinderat angenommen.
Danach blieb das Amt des Standesbeamten wie auch den Rechnungsführers mehrere Generationen in den Händen der Familie Gerdes, die unterhalb der Kirche Schortens eine Gaststätte und eine Brauerei betrieb. Der Standesbeamte Bentert Bernhard Gerdes wurde 1886 durch seinen Sohn Michel Helmerich Gerdes abgelöst, dem der Landwirt Hermann Eilks wiederum als Stellvertreter zur Seite stand. Die Stellvertretung übernahm dann 1910 der Enkel, Bierbrauer Bentert Bernhard Gerdes. Das Standesamt blieb auch nach dieser Zeit noch in Händen der Familie Gerdes, obwohl die Gemeinde Schortens im Jahre 1910 den ersten hauptberuflichen Mitarbeiter für die Gemeindeverwaltung einstellte.
Eine entscheidende Änderung gab es mit der Gebietsreform von 1933 als in Sande, Cleverns und Sandel die Standesämter aufgelöst wurden und der Standesbeamte in Schortens auch für diese Bereiche zuständig wurde. Durch die erneute Gebietsreform von 1948 wurde für Schortens der alte Zustand wieder hergestellt, der allerdings nur bis 1972 währte. In diesem Jahr wurde das Standesamt Sillenstede aufgelöst, welches bis dahin auch das frühere Standesamt Accum verwaltete, und dem Standesamt Schortens zugeschlagen. Dieses ist auch der heutige Stand der Dinge.
Die mehrfach geänderten Standesamtsbezirke führen für manche Menschen manchmal zu unverständlichen Ergebnissen. So ist ein vor 1933 in Langewerth (Wilhelmshaven) geborener Bürger seinerzeit in Accum registriert worden und findet seine Geburt heute beim Standesbeamten in Schortens verzeichnet. In seinen Urkunden heißt es dann heute „geboren in Accum, jetzt Schortens“. Doch diese Situation gibt es bundesweit in allen Bereichen, wo kommunale Grenzen der Entwicklung angepaßt wurden.
So verwaltet der Standesbeamte in Schortens heute nicht nur jeweils 130 Bände des Geburts-, Heirats- und Sterberegisters seiner Vorgänger, sondern auch recht große Bestände der früheren Standesbeamten in Sillenstede und Accum. Ein recht großer Anteil davon ist noch handschriftlich und sauber in deutscher Handschrift geschrieben und für die heutige Generation kaum noch zu entziffern.

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